Am Neujahr fiel die
Entscheidung, dass wir im Mai die erste längere
Reise machen werden und zwar in die dalmatinische Stadt Omiš. Die
Reisevorbereitungen liefen schon im Februar an, und zwar mit der guten
Versicherung des Autos, der Reisenden, und der abgeschlossenen
Assistenz mit der Transportmöglichkeit im Fall eines Unfalls im
Ausland. Danach machten wir trotz der Renovierung des Autos einen
grünglichen Check der vitalen Teile des Autos und schmierten alle Teile
neu. Um einen Grundcheck zu machen, machten wir auf einem
Oldtimertreffen mit. Somit machten wir auch eine Belastungsprobe. Und
so naherte sich das Datum der Abreise. Ein paar Tage zuvor schauten wir
besorgt in die Wolken und erfassten, dass unsere Fahrt im Regen
verlaufen wird. Noch die letzteren Vorbereitungen am Tag vor der
Abfahrt.
Und am Donnerstag um 4.30 der
Start in Zagorje ob Savi, durch
Radeče, nach Krško, wo wir Benzin tankten und den Leerlauf, der zu
niedrig
war, einstellten. Wegen des zu niedrigen Leerlaufs ging der Motor an
jeder Kreuzung aus.
Der Weg fuhrte uns nach
Grenzübergang Obrežje
weiter, wo wir ohne Schwierigkeiten die Grenze übergingen, danach
fuhrte uns der Weg durch Samobor und Jastrebarsko bis Karlovac.
Danach
bogen wir nach Plitvička jezera ab. Anfangsfieber wegen des Autos, wird
es halten, oder nicht, liessen schon ein bischen nach und bald
erreichten wir Plitvička jezera.
Weil es regnete, alles nass und
schlammig war, machten wir keine Besichtigung von Plitvice und fuhren
sofort weiter nach Gračac und weiter in die Richtung Knin. Hier wurde
der Weg komplizierter wegen des Garmins, weil der uns täuschte und über
Velebit bis zum Dorf Zaton in der Nähe von Paklenica fuhr. Nach der
nicht der besten Entscheidung fuhren wir weiter nach Drniš. Der Weg
fuhrte uns durch die öde Landschaft und im schlechtesten Wetter, im
Regenguss und Hagel auf den Rand der Makadamstraße. Nach Garmin sollten
wir geradeaus fahren, aber ich bekam Gänsehaut bei den Gedanken. Nach
kurzer Bedenkzeit, wohin sollten wir, weiter oder züruckfahren, kam
vorbei ein Herr und erzählte uns, dass nach einigen Kilometern doch die
Asphaltstraße weiterfuhrt, entschieden wir weiter zu fahren.
Nach dem
züruckgelegtem Weg voll von Löchern und Schlamm sichteten wir vorne
Asphalt und es hörte auf zu regnen. So kamen wir an Brljanska jezera im
Park Krka an.
Die Strecke fuhr uns bis Drniš
und über Stadt Klis nach
Split, wo uns die Sonne grußte. Wir fuhren weiter noch 20 km und
erreichten in 11 stündiger Fahrt Omiš.
Am Freitag machten wir
Besichtigungen von Sehenswürdigkeiten der Stadt Omiš und wir ruhten uns
aus. Zuerst schauten wir uns die Alt- und Neustadt, die Gegend, den
Strand, danach noch die Burg über die Stadt an. Während der
Besichtigung gab es ein Paar Regenschauer, deswegen unterstellten wir
uns ein paarmal in den Tavernen, die man auf Schritt und Tritt findet.
Nach dem Souvenireinkauf und dem guten Abendessen, waren unsere
Gedanken schon auf den nächsten Tag gerichtet, den Tag der Abreise und
zuvor der Vorbereitung auf die Abreise.
Am Abend machten wir noch einen
kurzen Autocheck und danach endete der Tag in einer Taverne mit den
Einheimischen.
Der dritte Tag der Reise kam, der
Tag der Abreise nach
Slowenien mit dem Zwischenstopp in Crikvenica. Start des zweiten Teils
der Reise war um 8 Uhr in die Richtung Split-Trogir-Biograd na
Moru-Zadar-Paklenica-Senj-Crikvenica. Auf dem Weg regnete es ein
bisschen, aber schon in Zadar brach die Sonne durch die Wolken. Auf der
Adria Fernverkehrsstraße hatten wir gutes Wetter, so dass wir nach 7
stündiger Fahrt in Crikvenica ankamen.
In Crikvenica quartierten wir
uns zuerst in einem gemütlichen Appartement ein, später tankten wir
noch zum letzten Mal Benzin und genossen einen verdienten Mittagsessen.
Danach schauten wir uns die Stadt Crikvenica an und vollendeten den Tag
mit einem Bier vor dem Appartement.
Am vierten Tag auf dem Weg nach
Hause starteten wir um 7 Uhr. Der Weg fuhr uns aus Crikvenica nach
Rijeka und weiter bis zum Grenzübergang Jelšane. Nach dem wir die
Grenze übergingen,
fuhren wir weiter nach Pivka und Postojna, bis
Logatec-Vrhnika-Ljubljana-Trojane in Zagorje ob Savi, wo wir unsere
Reise beendeten. Auf unserer Reise machten wir 1070 km, verbrauchten 80
L Brennstoff, gesamte Fahrt dauerte 23 Stunden. Wir reisten mit
maximalen Reisegeschwindigkeit 80 km/h, einen kurzen Teil des Weges
etwa 5 km vor der Grenze fuhren wir auf der Autobahn und erreichten
höchste Geschwindigkeit 120 km/h, was auch als die
Höchstgeschwindigkeit des Autos gilt nach den Papieren des Autos.
Sapo
lief problemlos den ganzen Weg und fuhr uns sicher zu unseren Familien
zurück. Weil in diesem Jahr alles problemlos verlief, planen wir schon
die nächste Reise im kommenden Jahr.
Ich nutze noch die Gelegenheit und
möchte denjenigen danken, die wie auch immer der zweijährigen
Restaurierung des Sapo beigetragen haben, so wie allen, die uns auf dem
Weg per Internet und Telefon begleiteten, besonderen Dank an unsere
Familien für das Verständnis und die Unterstützung.
Danke.